Fordító verseny 2021-22

Kedves Diákok!

Itt találjátok meg a fordítóverseny szövegeit a három nyelvből: német, olasz, francia, két szinten (A1-A2, B1). A leadási határidő: 2021. november 30 (kedd).  A fordítást papír alapon, gépelt formában, jeligével (nem névvel) kell leadni a tanáriban!

Sok sikert kívánunk!


Német A1-A2

Der Osterhase war da

Familie Müller sitzt beim Frühstück. Auf dem Tisch stehen eine Kanne Kaffee, eine Flasche Saft, Butter, Marmelade, Käse, Wurst, ein Korb mit frischen Brötchen und ein kleiner Korb mit bunten Eiern. Die Eier sind bunt bemalt, weil heute Ostersonntag ist. Die kleine Malina Müller hat die Ostereier gestern Nachmittag angemalt. Malina ist fünf Jahre alt und freut sich schon die ganze Woche auf das Osterfest. Sie weiß: Am Ostersonntag kommt der Osterhase und versteckt Ostereier, Eier aus Schokolade, Schokoladenhasen und andere Süßigkeiten. Die Kinder werden die  Sachen suchen und hoffentlich auch finden. Bei schönem Wetter versteckt der Osterhase die  Sachen im Garten hinter dem Haus und bei Regenwetter in der Wohnung. Heute scheint die Sonne und Malina freut sich auf den Garten.

Malinas Vater steckt das letzte Stück von seinem Brötchen in den Mund und trinkt seinen Kaffee aus. „Ich muss noch schnell was machen“, sagt er, „aber ich komme gleich wieder. Und dann schauen wir, ob der Osterhase schon da war.“ „Was musst du machen?“, fragt Malina ihren Vater. Malinas großer Bruder Yannik ruft: „Papa versteckt …“ Mehr kann er nicht sagen, denn seine Mutter schaut ihn böse an und sagt leise: „Pst!“ Dann sagt sie: „Komm, Yannik, du und ich, wir bringen jetzt das schmutzige Geschirr in die Küche.“ „Warum ich, Mama?“, fragt Yannik. „Warum muss Malina nicht helfen?“ „Malina hat gestern geholfen“, antwortet die Mutter, „heute bist du dran.“ Yannik ärgert sich, aber er weiß, dass seine Mutter das letzte Wort haben wird. Langsam steht er auf und noch langsamer nimmt er die schmutzigen Teller vom Tisch. Sehr, sehr langsam geht er mit den Tellern in die Küche. Seine Mutter bringt die Kaffeetassen dorthin. Sie macht die Tür zu und fragt Yannik leise: „Warum wolltest du Malina sagen, dass Papa die Ostereier versteckt?“ Yannik antwortet: „Na, weil das stimmt. Papa versteckt doch die Ostereier.“ „Hm“, meint seine Mutter, „weißt du das ganz sicher? Hast du gesehen, dass Papa die Sachen versteckt hat? Vielleicht war es ja doch der Osterhase …“ „Das ist doch Quatsch!“, ruft Yannik. „Den Osterhasen gibt es nicht. Das weiß doch jedes Kind.“ „Jedes große Kind vielleicht“, sagt seine Mutter. „Kleine Kinder glauben an den Osterhasen. Du hast früher auch an ihn geglaubt. Und du warst immer sehr glücklich, wenn du die Sachen gesucht hast, die der Osterhase versteckt hat.“ Yannik erinnert sich an die Zeit, als er noch kleiner war und an den Osterhasen geglaubt hat. Damals war der Osterhase sehr wichtig für ihn. „Na gut“, sagt er, „ich sage Malina nicht, dass Papa die Sachen versteckt hat. Sie soll glauben, dass der Osterhase das gemacht hat.“ Seine Mutter lächelt froh. 

Die Wohnungstür geht auf und wieder zu. Yannik und seine Mutter hören Yanniks Vater, der ruft: „Ich bin wieder da!“ Dann hören sie Malina, die fröhlich zu ihrem Vater läuft. „Papa!“, ruft Malina. „Endlich! Hast du den Osterhasen gesehen?“ „Ich glaube, ich habe zwei lange Ohren im hohen Gras gesehen“, sagt ihr Vater. „Ob das die Ohren vom Osterhasen waren, weiß ich nicht. Aber wir können ja mal nachsehen, ob er schon bei uns im Garten war.“ In der Küche schüttelt Yannik den Kopf. „So ein Quatsch!“, sagt er, doch seine Mutter sagt wieder: „Pst!“, und schaut ihn bittend an. „Na, komm“, sagt sie dann. „Auf die Süßigkeiten freust du dich doch auch, oder?“ Das stimmt, Yannik glaubt zwar nicht mehr an den Osterhasen, aber die Suche nach den Süßigkeiten macht ihm natürlich immer noch großen Spaß.

Ein paar Minuten später geht die ganze Familie aus der Wohnung und nach draußen vor das Haus. Sie laufen um das Haus herum zum Garten. Malina und Yannik laufen schnell vor und ihre Eltern gehen langsam hinterher. Plötzlich hören die, wie Yannik „pst“ sagt. Sie sehen ihre Kinder, die ganz ruhig im Garten stehen und sich nicht bewegen. Die Kinder schauen beide in eine Richtung. Yannik sagt noch einmal „pst“, zeigt in die Richtung und sagt dann leise: „Guckt mal da.“ Jetzt sehen die Eltern auch, was ihre Kinder sehen. Vor einem Baum sitzt ein kleiner Hase. Das Häschen schaut kurz zu den Menschen, dann dreht es sich um und hoppelt weg. Einen Moment lang sagt niemand etwas, bis Malina ruft: „Der Osterhase war da!“ „Der Osterhase …“, sagt Yannik. Er schaut seine kleine Schwester an. Dann sagt er: „Los geht‘s, Malina! Mal sehen, was der Osterhase für uns versteckt hat.“ Und Yannik und Malina fangen an zu suchen.


Német B1

Elke Bräunling:

Das Licht und die Stille des Novembers

Stille! Ringsum umfängt dich eines Tages die Stille.

Du staunst. Sie fühlt sich an, als sei sie über Nacht gekommen. Sie hat dem Licht ein wenig die Farben genommen und umfängt die Welt, die sich nach Ruhe sehnt, tröstend in ihre Arme.

Auch du sehnst dich nach Ruhe.

Du sehnst dich aber auch nach Trost. Dir fehlt das Licht der hellen Monate ebenso wie die Farben des Sommers, des Frühlings und des Herbstes. Irgendwie fühlst du dich, als hätte der Winter bereits Einzug gehalten.

„Komm zu mir! Komm ins Freie! In die Natur!“, raunt eine Stimme dir zu. „Lass uns das Licht der Zeit gemeinsam suchen!“

Du zögerst. So kühl fühlt sich die Luft an, so feucht, so sehr von Dunst und Nebel umflort. Es fällt dir schwer, das warme Zimmer zu verlassen. Auch hast du keine Idee, wie und wo man an einem grauen Novembertag das Licht finden könnte. Das Licht, das deine Seele verloren zu haben glaubt und das sie schmerzlich vermisst.

„Komm! Trau dich!“, ruft die Stimme dir wieder zu. Sie klingt so eindringlich, dass du ihr folgen möchtest, nach Jacke und Mütze greifst und das Haus verlässt.

Es ist ein dunkler Tag. Nebel liegt in den Straßen. Er setzt den Dächern, Bäumen und Büschen graue Hauben auf. Ganz anders sieht diese Welt, die du so gut zu kennen glaubst, heute aus. Fremdartig, aber auch interessant und neugierig machend, wie du mit einem leisen Staunen nun feststellst.

Langsam gehst du durch das Grau die Straße entlang.

Du kommst zu einem Park.

Sanft sind Bäume und Büsche in Nebel gehüllt. Sie erzählen dir ganz andere Geschichten als sonst.

Es sind neue Geschichten von Ruhe und Stille, Märchenzeiten und Geheimnissen, von Trost und Zärtlichkeiten. Du hörst sie genau.

Jeder Schritt, den du weiter gehst ins Nebelgrau des Parks, schenkt dir eine neue Geschichte.

Jeder Blick, den du auf Bäume, Büsche, Pflanzen, Wiesenkräuter, Steine und Wassertropfen wirfst, entführt dich in ein neues Land der Fantasie.

Jeder Ton, der die Stille durchdringt, singt dir sein Lied. Das Lied der Stille, der Ruhe.

Es ist das Lied des Novembers.

Du kannst es hören.

Verweile!

Schließe die Augen!

Lausche!

Atme tief ein und aus!

Atme die Stille, die dich im Nebel umfängt, in dich ein.

Atme die Geschichten, die dir die Nebelwelt erzählen. Die Töne. Die Lieder.

Atme tief ein und aus!

Ein und aus!

Du spürst, wie gut es dir tut, im Park zu sein und die Stille einzuatmen.

Ruhig. Ganz ruhig fühlst du dich.

Ruhig und wohl fühlst du dich in der Novemberwelt.

Ruhig und auf angenehme Weise getröstet.

Ruhig und getröstet in den Armen der Natur.

Ruhig und getröstet in der Stille des Novembertags.

Ruhig.

Du öffnest die Augen und lächelst dem Grau, das dich umgibt und das dir nun gar nicht mehr so traurig grau erscheint, zu.

Du weißt, dass es zu dieser Zeit an manchen Tagen gehört.

Du weißt nun auch, dass auch das Grau sein Licht für dich bereithält.

Das Licht und die Stille des Novembers.

© Elke Bräunling


Olasz A1-A2

Il leone e lo scoiattolo /mese/

Era una giornata molto calda e il leone decise di cercare un posto fresco dove riposare. Passeggiando, si fermò sotto l’ombra di un albero. Improvvisamente, un piccolo scoiattolo uscì da un cespuglio e passò incautamente sotto il naso del re della foresta. Il leone, che aveva voglia di giocare, iniziò ad inseguire lo scoiattolo. Ma il piccolo animale, pensando che il leone volesse mangiarlo, lo pregò tremante di lasciarlo vivere.
– Se mi lasci andare, coraggioso leone, ti prometto di aiutarti a combattere tutti i tuoi nemici – disse lo scoiattolo, più morto che vivo.
– Ah, ah! Vuoi aiutarmi, piccolo essere insignificante? Vai, vai via e non farmi perdere la pazienza! – rispose il leone con disprezzo.
Il tempo passò e un giorno l’orgoglioso re della foresta cadde in una trappola tesa dai cacciatori; lottò con grande coraggio, cercando di sfuggire alla rete, ma non ci riusciva. All’improvviso, apparve il piccolo scoiattolo che con molta pazienza, cominciò a tagliare la rete con i suoi piccoli denti appuntiti. E così, riuscì a liberare il leone. Pentito dell’insulto che aveva fatto al piccolo scoiattolo, il re della foresta si scusò con lui.
– Perdonami, piccolo scoiattolo. Ora so che ogni animale, per quanto piccolo, merita il massimo rispetto. Non riderò mai più di te, te lo prometto – disse il leone.
– Non preoccuparti, caro amico. Chi riconosce i suoi torti è un saggio – rispose lo scoiattolo.
Da quel giorno, il leone e lo scoiattolo sono amici inseparabili, in grado di affrontare tutti i pericoli della foresta.


Olasz B1

La pietra azzurra

Il gioiellerie era seduto alla scrivania e guardava distrattamente la strada attraverso la vetrina del suo elegante negozio.

Una bambina si avvicinò al negozio e schiacciò il naso contro la vetrina.

I suoi occhi color del cielo si illuminarono quando videro uno degli oggetti esposti.

Entrò decisa e puntò il dito verso uno splendido collier di turchesi azzurri.

“È per mia sorella. Può farmi un bel pacchetto regalo?”.

Il padrone del negozio fissò incredulo la piccola cliente e le chiese: “Quanti soldi hai?”.

Senza esitare, la bambina, alzandosi in punta di piedi, mise sul banco una scatola di latta, la aprì e la svuotò.

Né vennero fuori qualche biglietto di piccolo taglio, una manciata di monete, alcune conchiglie, qualche figurina.

“Bastano?” disse con orgoglio.

“Voglio fare un regalo a mia sorella più grande. Da quando non c’è più la nostra mamma, è lei che ci fa da mamma e non ha mai un secondo di tempo per se stessa.

Oggi è il suo compleanno e sono certa che con questo regalo la farò molto felice.

Questa pietra ha lo stesso colore dei suoi occhi”.

L’uomo entra nel retro e ne riemerge con una stupenda carta regalo rossa e oro con cui avvolge con cura l’astuccio.

“Prendilo” disse alla bambina. “Portalo con attenzione”.

La bambina partì orgogliosa tenendo il pacchetto in mano come un trofeo.

Un’ora dopo entrò nella gioielleria una bella ragazza con la chioma color miele e due meravigliosi occhi azzurri.

Posò con decisione sul banco il pacchetto che con tanta cura il gioiellerie aveva confezionato e dichiarò:

“Questa collana è stata comprata qui?”.

“Si signorina”.

“E quanto è costata?”.

“I prezzi praticati nel mio negozio sono confidenziali: riguardano solo il mio cliente e me”.

“Ma mia sorella aveva solo pochi spiccioli. Non avrebbe mai potuto pagare un collier come questo!”.

Il gioiellerie prese l’astuccio, lo chiuse con il suo prezioso contenuto, rifece con cura il pacchetto regalo e lo consegnò alla ragazza.

“Sua sorella ha pagato. Ha pagato il prezzo più alto che chiunque possa pagare: ha dato tutto quello che aveva”.


Francia A1-A2

Paris

Paris est la capitale de la France. L’agglomération de Paris compte plus de 10 millions d’habitants. Un fleuve traverse la capitale française, c’est la Seine. Dans Paris, il y a deux îles :  l’île de la Cité et l’île Saint-Louis.

Paris compte vingt arrondissements. Le 16e, le 7e et le 8e arrondissements de Paris sont les quartiers les plus riches. Ils sont situés dans l’ouest de la capitale. Les quartiers populaires comme le 19e et le 20e sont au nord-est de la ville. Les monuments célèbres, les ministères, le palais de l’Élysée sont situés dans le centre de Paris.

Paris est la capitale économique, la capitale politique et la capitale culturelle de la France. La ville compte beaucoup de lieux célèbres dans le monde entier comme « la tour Eiffel » , « l’Arc de Triomphe » et « Notre-Dame de Paris ». Les musées parisiens aussi sont très connus. Il y a, par exemple, le musée du Louvre. C’est le plus grand musée de France. On peut voir dans le musée du Louvre des tableaux magnifiques. Le plus célèbre est certainement « La Joconde » de Léonard de Vinci.

Paris est une ville très touristique. Chaque année, des millions de touristes du monde entier marchent sur les Champs-Élysées. Ils séjournent à l’hôtel, louent des chambres d’hôtes ou des appartements pour une semaine.


Francia B1

Vers la beauté, David Foenkinos, Gallimard, 2018

Le musée d’Orsay, à Paris, est une ancienne gare. Le passé dépose ainsi une trace insolite sur le présent. Entre les Manet et les Monet, on peut se laisser aller à imaginer les trains arrivant au milieu des tableaux. Ce sont d’autres voyages maintenant. Certains visiteurs ont peut-être  aperçu Antoine Duris ce jour-là, immobile sur le parvis. Il paraît tombé du ciel, stupéfait d’être là. La stupéfaction, c’est bien le mot qui peut caractériser son sentiment à cet instant.

Antoine était arrivé très en avance à son rendez-vous avec la responsable des ressources humaines. Depuis quelques jours, son esprit était focalisé sur cet entretien. Ce musée, c’était là où il voulait être. Il se dirigea d’un pas calme vers l’entrée du personnel.

Au téléphone, Mathilde Mattel lui avait bien précisé de ne pas emprunter le chemin des visiteurs. Un vigile l’arrêta :

« Vous avez un badge ?

 – Non, je suis attendu.

 – Par qui ?

 – …

 – Par qui êtes-vous attendu ?

 – Pardon… j’ai rendez-vous avec madame Mattel.

 – Très bien. Je vous laisse vous diriger vers l’accueil.

 – … »

——————————————–

p. 14

Une fois dans son bureau, Mathilde proposa du thé, du café, de l’eau, ce qu’il voulait à vrai dire, mais Antoine préféra dire non merci, non merci, non merci. Alors, elle commença :

« Je dois vous dire que j’ai été très surprise en recevant votre CV.

 – Pourquoi ?

 – Pourquoi ? Vous me demandez pourquoi ? Vous êtes maître de conférence…

 – …

 – Vous avez même une certaine renommée. Je suis déjà tombé sur l’un de vos articles, il me semble. Et vous postulez… pour être gardien de salle.

 – Oui.

 – Cela ne vous paraît pas étrange ?

 – Pas spécialement.

 – Je me suis permis d’appeler l’ENSBA (Ecole Nationale Supérieure des beaux-arts de Lyon) , avoua Mathilde après un temps.

 – …

 – On m’a confirmé que vous aviez décidé de quitter votre emploi. Du jour au lendemain, comme ça, sans la moindre raison.
 – …

 – Vous en aviez marre d’enseigner ?

 – …

 – Vous avez fait… comme une dépression ? Je peux comprendre. Le burn-out c’est de plus en plus fréquent.

 – Non. Non. Je voulais arrêter. C’est comme ça. J’y retournerai sûrement plus tard, mais…

 – Mais quoi ?

 

 – Écoutez madame, j’ai postulé à un emploi et je voudrais savoir si j’ai des chances de l’avoir.

 – Vous ne vous sentez pas trop qualifié ?

 – J’aime l’art. je l’ai étudié , je l’ai enseigné, d’accord, mais j’ai simplement envie maintenant d’être assis dans une salle au milieu des tableaux.

 – Ce n’est pas un métier reposant. On vous pose des questions tout le temps. Et puis ici, à Orsay, il y a beaucoup de touristes. Il faut toujours être vigilant.

 – Prenez-moi à l’essai si vous avez un doute.

 – J’ai besoin de monde, car nous commençons la semaine prochaine une grande rétrospective Modigliani. Ça va attirer les foules. C’est un tel évènement.

 – Ça tombe bien.

 – Pourquoi ?

 – J’ai écrit ma thèse sur lui. »

 

Mathilde ne répondit rien.  Antoine avait pensé que cette révélation jouerait en sa faveur. Bien au contraire, elle semblait accentuer aux yeux de la DRH l’étrangeté de sa démarche. Que venait faire ici un érudit comme lui ? Pouvait-il lui dire la vérité ? Il était comme une bête apeurée, et seule l’idée de se réfugier dans un musée lui semblait pourvoir le sauver.